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Aikido im Karate-Club-Leverkusen e.V.: Selbstverteidigung, traditionelles Waffentraining, Kampfkunst und Fitness



 Was bietet Aikido?

 

Aikido als Sport

Im Aikido werden vor allem die Koordination, allgemeine Beweglichkeit und Ausdauer geübt. Das Training besteht aus langsamen und sorgfältigen Grundübungen, die auf die schnelle, dynamische Anwendung der Techniken vorbereiten. Die Techniken im Aikido werden immer rechts und links geübt. Dadurch werden - unter Einbeziehung des ganzen Körpers - einseitige Belastungen vermieden und alle Bereiche des Körpers trainiert.

Aikido als Selbstverteidigung

Sowohl die Waffentechniken als auch die waffenlosen Techniken sind aus den selben Prinzipien abgeleitet, die es erlauben, die Verteidigung jedem Angriff anzupassen. Man kann auf jede Situation flexibel reagieren, auch wenn sie neu und unerwartet ist. Somit kann Aikido effektiv zur Selbstverteidigung genutzt werden. Allerdings sei fairerweise darauf hingewiesen, daß Selbstverteidigung zwar integraler Bestandteil unserer Techniken ist, jedoch nicht das primäre Ziel darstellt. Wer "knallharte" Selbstverteidigung sucht, wird von Aikido eventuell enttäuscht sein.

Aikido als traditionelles Budo

Aikido ist vom Aufbau des Lehrsystemes her eine traditionelle, japanische Kampfkunst, die sich an den Kampf- und Verteidigungsmethoden des japanischen Mittelalters orientiert. Obwohl die Technikausführungen des Aikido von seinem Begründer, Großmeister Morihei Ueshiba, weitgehend an moderne Erfordernisse angepaßt wurden, existiert im Aikido als Grundgedanke weiterhin das alte Lehr- und Erziehunssystem der Samurai. Aikido schult Aufmerksamkeit, Konzentration und Effektivität der Techniken im Sinne des Budo bei gleichzeitiger Betonung von "Katsu-jin-Ken", dem höchsten Ziel des Budo ("das Schwert, das Leben gibt" als Gegensatz zum "Setsu-Nin-To - das Schwert, das Leben nimmt").

Aikido als Meditation

Eine Kampfkunst verlangt und fördert völlige Geistesgegenwart und eine fließende Aufmerksamkeit, die sich ganz dem Hier und Jetzt widmet, nicht von Vergangenheit oder Zukunft ablenken lässt und an nichts haftet. Gleichzeitig bietet Aikido eine Kontrolle für diesen meditativen Zustand, weil jede Ablenkung davon sofort sicht- und spürbar wird. Aikido wird aus diesem Grund in der englischsprachigen Literatur auch gerne als "Moving Zen" beschrieben, also als Meditation in der Bewegung (wobei wir uns aber trotzdem anstrengen).



Letzte Änderung: 04.10.2006